Besuch in der Mahn- und GEdenkstätte

Einmal im Jahr besucht die Klasse 10 der BOJE die Mahn-, Gedenk- und Begegnunsstätte Düsseldorf besucht. Doch worum handelt es sich dabei eigentlich?

 

Der Ort soll aufklären und vor einer Wiederholung der Geschehnisse der NS-Zeit warnen. Außerdem soll es an die Opfer und deren Geschichten erinnern. Es soll Menschen zum Austausch anregen.

 

Ein Schüler berichtet vom Besuch:

Zuerst gab es ein kurzes Einführungsgespräch, in dem wir auch bereits gesammelte Erfahrungen austauschten. Wir wurden in gruppen eingeteilt und sollten uns jeweils über eine bestimmte Person aus der damaligen Zeit informieren. In der Ausstellung suchten wir die notwendigen Informationen, um diese in einem kurzen Vortrag vorstellen zu können. Nach der Bearbeitung der Aufgaben kamen wir alle zusammen und ordneten die sich in den kisten befindnenden Gegenstände, die wir zuvor erhalten hatten, an einem Zeitstrahl ein.

 

Wir sprachen zum Beispiel über Marta, die mit 17 Jahren entführt und zu Zwangsarbeit in einer Seifenfabrik gezwungen wurde. Durch den Feinstaub dort verlor sie ihren Geruchssinn und ihre Haare färbten sich weiß.

KLETTERN AM BLAUEN SEE

Die BOJE bietet neben dem Unterricht auch ab und zu Ausflüge oder Aktionen an. Hier sind wir zum blauen See gelaufen und dort den ganzen Vormittag geklettert.

 

Im Hochseilgarten ging es auch darum sich gegenseitig zu sichern und damit Vertrauen unter uns aufzubauen. Ich fand es gut, dass fast alle Schüler so mutig waren uns zu vertrauen, zum Beispiel musste man auf einem hohen Pfahl stehen und dann noch zu einer Affenschaukel hochspringen, aber angeseilt und gesichert.